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Gedankenwelt Wenn Du weißt wie schwer ein Gedanke ist, dann weißt Du auch wie leicht deine Sorgen sind

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heini65
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Anmeldungsdatum: 21.06.2010
Beiträge: 257
Wohnort: Kohlenpott
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Verfasst am:
21.08.2010, 17:32 |
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Die Majas waren ein sehr hoch entwickeltes Volk.
Die Maya sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika, die insbesondere aufgrund der von ihnen im Präkolumbischen Mesoamerika gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt sind.
Hintergrund
Heutige Maya (Yucatán, México)In ihrer Blütezeit stellten sie eine mächtige Hochkultur dar. Man spricht zumeist von einer Maya-Kultur; tatsächlich gibt es auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Fundstellen aus der Vergangenheit – doch stehen hinter dieser Kultur verschiedene Völker miteinander mehr oder weniger eng verwandten Maya-Sprachen. Nicht nur wegen der räumlichen Gegebenheiten unterscheidet man traditionell zwischen Hochland- (in Chiapas und Guatemala) und Tieflandmaya (in Yucatán, im Petén und Belize). Im Lauf der Geschichte lässt sich eine Verschiebung der hochkulturellen Zentren vom Hochland ins Tiefland und dann in den Norden von Yucatán beobachten.
Zur Zeit der Ankunft der Spanier Ende des 15. Jahrhunderts lagen die Zentren der nachklassischen Maya-Kultur im äußersten Norden von Yucatán, während das zentrale Tiefland nur noch dünn besiedelt war. Im südwestlichen Hochland existierte zu diesem Zeitpunkt eine recht eigenständige Maya-Kultur: die Kultur der Quiché. Im Gegensatz zu vielen anderen indigenen Völkern existieren die Maya noch heute und leben auf der Yucatán-Halbinsel sowie in Belize, Guatemala und Honduras.
Berühmt sind die Maya für den Anbau von Mais, ihre Mathematik und für ihren hoch entwickelten Kalender, geschrieben in Hieroglyphen. Die mittlerweile weitgehend entzifferte Schrift war, obwohl auf Bildsymbolen basierend, mehr als eine reine Ideogrammschrift und war bis zur Ankunft der Spanier das einzige Schriftmedium in Amerika. Kunsthandwerk (Bearbeitung von Stein, Keramik, Holz, Textilien) und Malerei waren hoch entwickelt, Metallverarbeitung (Gold, Silber, Kupfer) spielte erst spät und fast nur für rituelle Zwecke eine Rolle, nicht für die Werkzeugherstellung. In den Städten gab es bis zu 75 m hohe Stufenpyramiden, Paläste, Observatorien und Ballspielplätze.
Geographie
Traditionelles SiedlungsgebietDie Maya lebten in Süd- und Südost-Mexiko (Yucatán) sowie in Teilen von Guatemala, Honduras und Belize. Dieses ausgedehnte Gebiet umfasste ungefähr 350.000 km². Im Norden des damaligen Mayalandes ragt die Halbinsel Yucatán weit ins Karibische Meer hinaus. Die Niederschlagsmenge in diesem Gebiet war stets extrem gering, dazu ungleich verteilt, die Region war daher weitestgehend versteppt und mit Dornbüschen bewachsen. Im südlichen Tiefland herrschte eine Savannenlandschaft vor, deren Bodenhöhe kaum einmal über 200 Metern liegt. Da die Gegend schon immer tektonisch sehr aktiv war, ist ihr Boden mit vielen Mineralien angereichert, wodurch sie für den Ackerbau sehr attraktiv wurde.
Geschichte
Frühe Präklassik (ca. 3000–900 v. Chr.)
In der frühen Vorklassik kommt es am Ende der Archaischen Periode zu ersten dauerhaften Siedlungen und zur Entwicklung von Landwirtschaft im Mayagebiet. Erste den Maya zugerechnete archäologische Funde aus Cuello (Belize) werden auf etwa 2000 v. Chr. datiert. Von diesem Ursprungsort aus wird eine Aufspaltung und Bewegung nach Norden (Golf von Mexiko) angenommen. In Copán (Honduras) siedelten Jäger um ca. 1100 v. Chr. Ebenfalls in der Frühen Vorklassik wurde Lamanai gegründet, das mit einer permanenten Besiedlungszeit von etwa 3000 Jahren zu den am längsten genutzten Mayastädten gehört. Ca. 1000 v. Chr. wurde Cahal Pech besiedelt und blieb es bis ca. 700 n. Chr.
Mittlere Präklassik (ca. 900–400 v. Chr.)
TikalIn der mittleren Vorklassik kommt es zur durchgehenden Besiedlung im gesamten Mayagebiet und zur Entwicklung von Handel zwischen den Städten. Etwa im 7. Jh. v. Chr. finden sich die ersten Siedlungsspuren im Gebiet von Tikal in Guatemala. Am Golf von Mexiko lassen sich etwa 500 v. Chr. erstmals Siedlungsbauten und steinerne Tempel nachweisen. Zu den ersten großen Städten der Maya gehören El Mirador mit der höchsten bekannten Maya-Pyramide (72 m) und Nakbe im heutigen Guatemala, von denen letztere ihre Glanzzeit zwischen 800 und 400 v. Chr. hatte.
Späte Präklassik (ca. 400 v. Chr. – 250 n. Chr.)
In der späten Vorklassik entstehen durch starkes Bevölkerungswachstum große Mayazentren und es kommt zur Bildung von Herrschereliten.
Frühe Klassik (ca. 250–600 n. Chr.)
PalenqueIn Tikal findet sich die erste datierte Maya-Stele von 292 n. Chr. Im Jahr 562 kommt es zu einem großen Krieg zwischen Calakmul und Tikal. Chichén Itzá wurde um das Jahr 650 gegründet.
Späte Klassik (ca. 600–900 n. Chr.)
Die klassische Maya-Zivilisation umfasste eine Reihe von Stadtstaaten, die jeweils einen eigenen Herrscher und ihm untergebene Verwalter hatte. Mit der Ausbreitung über die ganze Yucatán-Halbinsel erreichte die Hochkultur der Maya ihre Blütezeit, während deren auch Uxmal und Cobá gegründet wurden. Weitere wichtige Städte waren Tikal, Calakmul, Bonampak und Quiriguá. Viele Städte waren durch Dammstraßen (Sakbe) miteinander verbunden. Die Städte hatten teilweise mehr als 10.000 Einwohner und waren damit größer als die größten Städte des damaligen Mitteleuropa.
Zu den Maya-Zentren der Klassik gehören unter anderen Bonampak, Calakmul, Caracol, Xunantunich, Lubaantun, Copán, Dos Pilas, Nakum, Naranjo, Palenque, Piedras Negras, Rio Azul, Tikal, Yaxchilán oder Yaxha. Funde aus der Spätklassik wie auch der Zeit seit der Späten Präklassik wurden in der Höhle Actun Tunichil Muknal in Belize gemacht, in der neben Skelettresten auch Keramiken und Steinzeug gefunden wurden.
Späte Klassik (ca. 600–900 n. Chr.)
Die klassische Maya-Zivilisation umfasste eine Reihe von Stadtstaaten, die jeweils einen eigenen Herrscher und ihm untergebene Verwalter hatte. Mit der Ausbreitung über die ganze Yucatán-Halbinsel erreichte die Hochkultur der Maya ihre Blütezeit, während deren auch Uxmal und Cobá gegründet wurden. Weitere wichtige Städte waren Tikal, Calakmul, Bonampak und Quiriguá. Viele Städte waren durch Dammstraßen (Sakbe) miteinander verbunden. Die Städte hatten teilweise mehr als 10.000 Einwohner und waren damit größer als die größten Städte des damaligen Mitteleuropa.
Zu den Maya-Zentren der Klassik gehören unter anderen Bonampak, Calakmul, Caracol, Xunantunich, Lubaantun, Copán, Dos Pilas, Nakum, Naranjo, Palenque, Piedras Negras, Rio Azul, Tikal, Yaxchilán oder Yaxha. Funde aus der Spätklassik wie auch der Zeit seit der Späten Präklassik wurden in der Höhle Actun Tunichil Muknal in Belize gemacht, in der neben Skelettresten auch Keramiken und Steinzeug gefunden wurden.
Der Kollaps der Maya-Zentren im zentralen Tiefland
Vasenmalerei, Maya-Fürst auf Jaguarfell thronend, 700-800 n. Chr.Bereits im 9. Jahrhundert kommt es zur Aufgabe einzelner Maya-Zentren im südlichen Tiefland und in der Folgezeit zu einem rapiden Bevölkerungsverlust in der gesamten Zentralregion Yukatans. Zahlreiche Städte werden verlassen, die Bewässerungssysteme verfallen. Nach der Mitte des 10. Jahrhunderts werden im gesamten Tiefland keine monumentalen Steinstelen mehr errichtet. Der Zusammenbruch der Maya-Gesellschaft ist Gegenstand einer breiten und langanhaltenden Forschungsdiskussion. Dabei lassen sich zwei Hauptansätze unterscheiden: Ökologische und Nicht-Ökologische Erklärungsmodelle.
Die ökologischen Erklärungsmodelle konzentrieren sich auf das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt. Während der späten klassischen Periode scheint sich dieses Verhältnis deutlich verschlechtert zu haben; einer stark gewachsenen Bevölkerung steht eine begrenzte Ackerbaufläche mit z. T. nur geringwertigen Böden gegenüber, die – trotz Bewässerung – offenbar hauptsächlich im traditionellen und flächenintensiven Milpa-System bearbeitet wird. Aufgrund dieser Beobachtungen formulierte O. F. Cook im Jahre 1921 seine Hypothese der Bodenverarmung.
Die nicht-ökologischen Erklärungsmodelle umfassen Erklärungsansätze der unterschiedlichsten Art, wie Invasionen, Katastrophen, Epidemien und Klimaveränderungen. Archäologische Belege für das Eindringen der Tolteken in Nordyukatan (Seibal) scheinen die Invasions-Hypothese zu stützen. Die Mehrzahl der Maya-Forscher bezweifelt jedoch, dass eine Eroberung als Hauptgrund für den flächendeckenden gesellschaftlichen Zusammenbruch im Tiefland infrage kommt. Die Vermutung, dass Klimaschwankungen und insbesondere Dürren für den Untergang der Hochkultur verantwortlich gewesen seien, hat durch den Nachweis verminderter Niederschläge im 9. und 10. Jh. in Venezuela unter Leitung des Geologen Gerald Haug im Jahre 2003 Auftrieb erhalten. Als ein weiterer Grund für den Zusammenbruch der klassischen Maya-Gesellschaft im zentralen Tiefland wird das Ende der Metropole Teotihuacán in Zentralmexiko diskutiert, welches angeblich ein außerordentliches Machtvakuum hinterließ, das sich bis nach Yucatán hin auswirkte und von den rivalisierenden Stadtstaaten der Maya nicht ausgefüllt werden konnte. Dagegen spricht jedoch, dass der Untergang Teotihuacáns mittlerweile eher in das 6./7. Jahrhundert datiert wird, also noch vor der kulturellen und machtpolitischen Hochblüte der klassischen Maya im 8. Jahrhundert stattgefunden hat. Wahrscheinlich lässt sich mit dem Niedergang der zentralmexikanischen Metropole eher die Schwächephase in der Geschichte Tikals erklären, nicht jedoch der Kollaps der Maya im 9. Jahrhundert.
( Quelle Wikipedia) |
_________________ Versuche jeden Tag so zu nehmen wie er kommt und mache dann das Beste daraus.
Zuletzt bearbeitet von heini65 am 26.09.2010, 09:36, insgesamt einmal bearbeitet |
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Angel81
Administrator
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 20.06.2010
Beiträge: 392
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Verfasst am:
21.08.2010, 17:37 |
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Das sie hochentwickelt waren stimmt. Ich mag die maya Kultur sehr. Denn es ist einzigartig. |
_________________ Sei bereit jeden Tag etwas zu verbessern |
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