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Wernher von Braun

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heini65
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 21.06.2010
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BeitragVerfasst am: 22.08.2010, 15:35 Antworten mit ZitatNach oben

Wernher von Braun

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Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun (* 23. März 1912 in Wirsitz, preußische Provinz Posen; † 16. Juni 1977 in Alexandria, Virginia) war ein deutsch-US-amerikanischer Raketeningenieuer, Pionier und Visionär der Raumfahrt. Trotz seiner Pionierleistungen in der Raumfahrt blieb er wegen seiner Mitarbeit an der V2-Rakete und seiner Beteiligung an der Aufrüstung des Dritten Reichs umstritten.

Kindheit und Ausbildung

Wernher von Braun kam als zweiter von drei Söhnen des ostpreußischen Gutsbesitzers und späteren Reichsernährungsministers Magnus Freiherr von Braun und dessen Frau Emmy, geborene von Quistorp, zur Welt. Sein Großvater und Namensgeber war Wernher von Quistorp (1856–1908), Gutsbesitzer und Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Sein älterer Bruder war der deutsche Diplomat Sigismund von Braun. Nach der deutschen Abtretung Posens an Polen 1919/20 siedelte die Familie von Braun auf ihr Landgut nach Schlesien um.

Schon als Kind interessierte sich von Braun sehr für Musik und Naturwissenschaften. Seine Begeisterung für die Astronomie wurde von seiner Mutter geweckt, die ihm zur Konfirmation ein astronomisches Fernrohr schenkte. Mit 13 Jahren experimentierte er im Berliner Tiergarten mit Feuerwerksraketen. Als er das Buch Die Rakete zu den Planetenräumen von Hermann Oberth in die Hände bekam, erlangten die Utopien, die er aus den Abenteuerromanen von Jules Verne und Kurd Laßwitz aufgenommen hatte, etwas Reales. Um das sehr fachwissenschaftliche Buch verstehen zu können, strengte er sich an, seine bis dahin mäßigen Leistungen in Mathematik zu verbessern. Inspiriert wurde er ebenfalls durch das Buch Das Problem der Befahrung des Weltraums des slowenischen Astronomen und Astrophysikers Herman Potočnik (Ende 1928 unter dem Pseudonym Hermann Noordung veröffentlicht). Ab 1929 tüftelte er gemeinsam mit Hermann Oberth in Berlin-Plötzensee und – nach dessen Rückkehr nach Siebenbürgen im August 1930 – mit Mitgliedern des Vereins für Raumschiffahrt in Berlin-Reinickendorf an Raketen mit Flüssigkeitstriebwerken.


Brauns Abiturzeugnis, 1930Aufgrund guter Leistungen konnte er vorzeitig mit 18 Jahren im April 1930 die Abiturprüfung an der erst 1928 gegründeten Hermann-Lietz-Schule auf Spiekeroog ablegen. Von Braun studierte ab 1930 an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg und an der ETH Zürich. 1932 erwarb er ein Diplom als Ingenieur für Mechanik an der TH Berlin und trat, gefördert durch Walter Dornberger, als Zivilangestellter in das Raketenprogramm des Heereswaffenamtes ein. Seine Experimente führte er auf dem Versuchsplatz des Heereswaffenamtes in Kummersdorf-Gut etwa 30 Kilometer südlich von Berlin durch. 1934 promovierte er an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin zum Dr. phil. mit einer Arbeit über „Konstruktive, theoretische und experimentelle Beiträge zu dem Problem der Flüssigkeitsrakete“. Im gleichen Jahr erreichte das von Braun konzipierte Aggregat 2, gestartet von der Nordseeinsel Borkum aus, eine Höhe von 2200 Metern. In den Jahren 1935–1937 entwickelte von Braun in enger Zusammenarbeit mit dem Team Ernst Heinkels und dem Testpiloten Erich Warsitz ein Raketentriebwerk, das zuerst in Kummersdorf und später in Neuhardenberg an einem Flugzeug (Heinkel He 112) erprobt wurde.


Peenemünde
Von 1937 bis 1945 war Wernher von Braun der technische Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenemünde auf der Insel Usedom. Hier leitete er unter anderem die Entwicklung des Aggregats 4, kurz A4 genannt, einer Großrakete mit Flüssigtreibstoff. Ab 1943 wurde die Rakete in Serie gebaut und nach ihren ersten Einsätzen auf London V2 (Vergeltungswaffe 2) genannt. Das Aggregat 4 war eine der ersten Boden-Boden-Raketen überhaupt. Neu war an dieser Rakete auch, schubstarke Flüssigkeitstriebwerke mit einem Kreiselsystem zu koppeln. So gelang es erstmals, die Flugbahn zu stabilisieren und Abweichungen automatisch auszuregeln.

Im Jahr 1942 überschritt ein Prototyp erstmals eine Gipfelhöhe von mehr als 80 km, 1945 wurden um 200 km erreicht. Die Rakete Aggregat 4 war damit das erste von Menschen geschaffene Objekt im Weltraum (Definition der FAI: über 100 km).

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Politik und Technik

Wernher von Braun in Peenemünde, Frühjahr 1941Am 1. Dezember 1938 trat von Braun der NSDAP bei und wurde am 1. Mai 1940 Mitglied der SS, in der er bis zum Sturmbannführer aufstieg (entsprechend dem Wehrmachtsrang Major). Ebenfalls historisch belegt [1] ist ein Gefängnisaufenthalt im März 1944, als von Braun auf Betreiben Himmlers von der Gestapo verhaftet wurde. Ihm wurde Verrat und Wehrkraftzersetzung sowie Vorbereitung zur Flucht nach England vorgeworfen, was mit der Todesstrafe geahndet werden konnte. Nur seine besondere Bedeutung im Raketenprogramm ließ ihn nach Intervention von Speer und Dornberger bei Hitler wieder freikommen.

Am 29. Oktober 1944 wurden von Braun und Walter Dornberger nach dem Einsatz der V2 an der Westfront mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern ausgezeichnet.

Dass Wernher von Brauns persönliche Ziele auf die Raumfahrt gerichtet waren, geht unter anderem aus Entwürfen der Aggregate 9 bis 12 mit ihren Astronauten-Kapseln hervor.

Weshalb seine Person so umstritten ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen hält, dass Wernher von Braun im militärischen Auftrag an einer Waffe arbeitete, die mit bisher unerreichter Reichweite und Geschwindigkeit eine Tonne Sprengstoff ins Ziel brachte. Auch in seiner späteren Wirkungszeit in den USA stellte er sich aus eigenem Antrieb in den Dienst der Rüstung und war unter anderem wesentlich an der Entwicklung der ersten amerikanischen atomaren Mittelstreckenrakete beteiligt, der Redstone.


Dora-Mittelbau
Für die Serienherstellung der V2 wurden Häftlinge des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora eingesetzt, die ihre Arbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen verrichten mussten. Daher wird dieser Lebensabschnitt von Brauns von vielen Historikern sehr kritisch bewertet, da er eine Verantwortlichkeit für diese Produktion schwerlich abweisen konnte. Andere werfen ihm zumindest Opportunismus vor.

So forderte er in einem Schreiben vom 12. November 1943 1350 Arbeitskräfte an, was seinerzeit stets KZ-Häftlinge bedeutete. Einige Insassen des Konzentrationslagers bezeugten später zudem, ihn bei der Besichtigung der Arbeitsstätten gesehen zu haben. Von Braun selbst erklärte, dass er vom Elend der Zwangsarbeiter nichts gewusst hätte und für deren Einsatz nicht verantwortlich gewesen sei. Allerdings berichtete er 1969 in einem Interview, dass die Zwangsarbeiter in einem „erbarmungswürdigen Zustand“ gewesen seien, Eindrücke, die „schwer auf der Seele jedes anständigen Mannes lasten“ würden. Nach eigenen Angaben schämte er sich damals, dass solche Dinge in Deutschland möglich waren, selbst angesichts der Kriegssituation.

Für die Anwesenheit Wernher von Brauns im Lager Dora-Mittelbau gibt es keine direkten Belege. Allerdings liegt sein Brief vom 15. August 1944 an Albin Sawatzki vor, der für die Planung und Steuerung der V2-Fabrikation verantwortlich war. Dieser belegt, dass von Braun im KZ Buchenwald war und dort selbst Häftlinge aussuchte. Er wohnte 1944 zeitweise in Bleicherode (20 Kilometer von Lager Dora-Mittelbau entfernt).

Im Zusammenhang mit dem Ausbau von Dora-Mittelbau und der anschließenden Fertigung der A4-Rakete und anderer Waffen kamen nach offizieller Zählung in den SS-Akten ca. 12.000 Zwangsarbeiter ums Leben. Der Einsatz der Waffe forderte insgesamt ca. 8.000 Opfer, hauptsächlich in der Zivilbevölkerung. Die V2 war somit die einzige Waffe, deren Produktion mehr Opfer forderte als ihr Einsatz.

V2-Einsatz und Kriegsende

Walter Dornberger, Herbert Axter, Wernher von Braun und Hans Lindenberg (v. l.) am 3. Mai 1945, nach ihrer Verhaftung durch US-TruppenInsgesamt kamen rund 3000 V2-Raketen zum Einsatz, rund ein Drittel davon gegen London, ebenso viele gegen Antwerpen, das mit seinem Hafen von hoher Bedeutung für den alliierten Nachschub war. Ein Angriff richtete sich auch gegen das von den alliierten Streitkräften befreite Paris. Die Sprengkraft aller abgefeuerten V2-Raketen zusammen indes war kaum stärker als ein einziger mittlerer Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg. Die Wirkung war psychologischer Art, weil es gegen diese Waffe kein Gegenmittel und keine Vorwarnung gab – die militärische Bedeutung war gering.

Am 11. April 1945 besetzten US-Truppen die Produktionsstätten in Bleicherode, das Mittelwerk. Einhundert A4-Raketen wurden in die USA abtransportiert und bildeten dort die Grundlage des US-amerikanischen Raketenprogramms.

Wenige Tage vorher hatten sich die Raketenpioniere um Wernher von Braun und General Walter Dornberger nach Süddeutschland in Hotels und Kasernen in der Umgebung von Oberammergau (genauer: Peiting, ca. 25 km nordwestlich) abgesetzt, um den sowjetischen Besatzern zu entgehen. Nach der Besetzung Oberbayerns durch amerikanische Truppen kontaktierte der englischsprechende Bruder Magnus von Braun die Amerikaner, mit deren strategischem Interesse am deutschen Raketen-Know-how sie fest rechnen konnten. Noch zu Kriegszeiten wurden in der Aktion Operation Overcast gezielt deutsche Wissenschaftler gesucht, um sich ihres Wissens bemächtigen zu können. Am 2. Mai 1945 stellte sich von Braun zusammen mit einigen Wissenschaftlern aus seinem Team den US-Streitkräften in Oberjoch, wo er im Sporthotel Ingeburg, dem heutigen Alpenhotel, Unterschlupf gefunden hatte.

Wernher von Braun wurde von den Amerikanern im Winter 1945/1946 in Bad Kissingen im Hotel Wittelsbacher Hof untergebracht, das Standort der Operation Overcast und Herberge für viele Wissenschaftler aus Peenemünde war. Im Frühjahr 1946 wurden die Wissenschaftler in die USA verbracht, nachdem schon 1945 mehr als hundert Raketen-Entwickler im Rahmen der Operation Overcast (seit März 1946 Operation Paperclip genannt) in die USA verschifft worden waren. Auch Walter Dornberger vom Heereswaffenamt fand 1947 in den USA einen neuen Wirkungskreis. Von Braun musste sich zunächst in Fort Bliss, Texas, unter der Beaufsichtigung von US-Truppen, beschäftigen und leitete dann ab 1950 in Huntsville (Alabama) ein Team von mehr als hundert Entwicklern für die US-Armee. Die Nazi-Vergangenheit der deutschen Techniker wurde großzügig übersehen.

Nach einer schriftlichen Verlobung reiste Wernher von Braun im Februar 1947 in das besetzte Deutschland zurück und heiratete am 1. März 1947 in Landshut seine Cousine Maria von Quistorp (* 1928). Am 9. Dezember 1948 wurde die Tochter Iris Careen geboren. 1949 reiste die Familie von Braun offiziell in die USA ein (Voraussetzung für die Einbürgerung). Sein Vater kehrte später wieder nach Deutschland zurück und starb 1972 in Oberaudorf (Landkreis Rosenheim).

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NASA

Von Braun vor Triebwerken der Saturn-V
Familie von Braun
Von Braun vor dem Start von Pioneer 4, März 1959
Wernher von Braun mit US-Präsident John F. Kennedy am 19. Mai 1963
Wernher von Braun mit Walt Disney (links), 1954
Grab von Wernher von Braun (2008)Von Braun wurde nun technischer Berater des US-amerikanischen Raketenprogramms. Ab 1950 arbeitete er in Huntsville als Leiter der Redstone-Entwicklung, einer atomaren Kurzstreckenrakete der US Army.

Seine Ideen der bemannten Weltraumfahrt konnte von Braun am 12. Oktober 1951 auf dem First Symposium on Space Flight diskutieren, einer Konferenz, die im Hayden Planetarium in New York stattfand. Zwischen März 1952 und April 1954 veröffentlichte er zusammen mit anderen Autoren eine Serie von Artikeln in der Zeitschrift Collier's Weekly. Damit wurde der breiten amerikanischen Öffentlichkeit die bemannte Weltraumfahrt als technisch durchführbar vorgestellt.

Die Tochter Margrit Cecile wurde am 8. Mai 1952 geboren. Am 14. April 1955 wurde von Braun US-amerikanischer Staatsbürger. Am 17. Februar 1958 erscheint von Braun mit der Bezeichnung Missileman auf dem Titelbild des TIME Magazine. Zur NASA wurde er offiziell am 21. Oktober 1959 überstellt. Kurz vorher war dort die Entscheidung zum Bau einer großen Trägerrakete, der späteren Saturn V, gefallen.

Am 2. Juni 1960 kam Sohn Peter Constantin zur Welt. Im selben Jahr wurde von Braun zum Direktor des Marshall Space Flight Center in Alabama ernannt, eine Position, die er bis 1970 innehatte. Dort war er maßgeblich an den erfolgreichen Mercury-, Gemini- und Apollo-Programmen beteiligt. Er leitete die Entwicklung der ersten Stufe der Saturn-V-Trägerrakete, die am 27. Oktober 1961 das erste Mal gezündet wurde.

Sein größter Erfolg und Erfüllung langjähriger Träume aber war die bemannte Mondlandung im Jahr 1969. Sein sowjetischer Rivale Sergei Pawlowitsch Koroljow, der Vater der sowjetischen Raumfahrt, konnte dieses Ereignis nicht mehr erleben – er war bereits 1966 gestorben.

Von 1970 bis 1972 war Wernher von Braun stellvertretender Direktor der NASA und setzte sich für eine Fortführung der Projekte ein, darunter auch für eine bemannte Mars-Mission. Enttäuscht von den starken Budgetkürzungen durch den US-Kongress verließ er 1972 die NASA und wurde Vizepräsident von Fairchild, einem Luft- und Raumfahrtkonzern.

Am 31. Dezember 1976 trat Wernher von Braun in den Ruhestand; am 16. Juni 1977 starb er an Nierenkrebs in Alexandria (Virginia) und wurde auf dem dortigen „Ivy Hillside Cemetery“ (Section: T Plot: 29) beigesetzt. Auf dem Grabstein stehen der Name, das Geburtstags- und das Todesjahr, sowie aus der Bibel der Psalm 19,1 EU: „Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes; und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk“.

Ehrungen
1960 wurde Wernher von Braun mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Er war Ehrendoktor folgender Hochschulen:

University of Alabama
University of Tennessee at Chattanooga
University of Pittsburgh
Saint Louis University
Technische Universität Berlin (1963)
Canisius College, Buffalo
Clark University Worcester, Mass.
Adelphi College, New York
Pennsylvania Military College, Philadelphia (heute: Widener University)
1975 wurde von Braun mit der Goldenen Medaille der Humboldt-Gesellschaft ausgezeichnet.
Rezeption
Wernher von Braun erlangte in den USA rasch eine große Popularität, auch wegen der Veröffentlichungen seiner Bücher und öffentlichen Auftritten. Bekannt machten ihn vor allem drei Fernsehproduktionen Walt Disneys: Man in Space (1955), Man and the Moon (1955) und Mars and Beyond (1957). In diesen von Ward Kimball realisierten Kurzfilmen trat von Braun an der Seite Disneys auf und erläuterte seine Theorien.

Sein Buch Das Marsprojekt beeinflusste den von George Pal produzierten Science-Fiction-Film Die Eroberung des Weltalls (Conquest of Space, 1955). Und bereits 1960 wurde seine Lebensgeschichte unter dem Titel Wernher von Braun: Ich greife nach den Sternen als US-deutsche Co-Produktion mit Curd Jürgens in der Titelrolle verfilmt.

Als von Braun stetig zu einer Koryphäe der US-amerikanischen Raumfahrt aufstieg, wurde in der Öffentlichkeit und im Fernsehen gelegentlich nach seiner Vergangenheit im Dritten Reich gefragt. Von Braun distanzierte sich dabei stets vom Nationalsozialismus, wies aber auch eine Mitschuld im Zweiten Weltkrieg von sich.

Der amerikanische Liedermacher Tom Lehrer widmete ihm einige scharfzüngige Verse, die den Opportunismus von Brauns aufs Korn nehmen (zit. in Eisfeld):


Übersetzung:
Once the rockets are up, Wenn die Raketen erstmal oben sind,
who cares where they come down, wen schert's, wo sie 'runterkommen,
„That's not my department“, „Das ist nicht mein Fachgebiet“,
says Wernher von Braun. sagt Wernher von Braun.

Nach den erfolgreichen Apollo-Mondlandungen verfolgte Wernher von Braun weiter mit viel Elan weitreichende Pläne, bis zum bemannten Marsflug. Bei der NASA und auch in der amerikanischen Öffentlichkeit stieß er damit aber nicht nur auf Begeisterung. Ein Redakteur von Reader’s Digest kommentierte: „Wernher von Braun möchte am liebsten weiter Geld ausgeben wie ein volltrunkener Matrose“ (zit. in Eisfeld).

Das Grab von Wernher von Braun
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( Quelle Wikipedia)

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