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Der 11te September

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heini65
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BeitragVerfasst am: 07.09.2010, 15:59 Antworten mit ZitatNach oben

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Die Türme vor dem Anschlag

Die Türme nach dem Anschlag

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Terroranschläge am 11. September 2001

Die brennenden Türme des World Trade Centers mit der Freiheitsstatue im Vordergrund. Zeitpunkt dieser Aufnahme: etwa 9:30 Uhr
Trümmer des World Trade Centers
Skizze der Türme mit Lage der Flugzeugeinschläge
Das beschädigte Pentagon am 14. September 2001Die Terroranschläge oder Anschläge am (vom) 11. September 2001 (englisch: September 11 attacks, Kurzform: „9/11“), einem Dienstag, waren vier Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika. Je fünf bzw. einmal vier Attentäter entführten zwischen 08:10 Uhr und etwa 09:30 Uhr Ortszeit (EDT) vier Verkehrsflugzeuge auf Inlandsflügen, lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City und eines in das Pentagon bei Washington, D.C. Das vierte Flugzeug mit unbekanntem Anschlagsziel in Washington, D.C. brachten die Entführer während Kämpfen mit Passagieren um 10:03 Uhr bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz.

Die Anschläge gelten als terroristischer Massenmord, bei dem mindestens 2993 Menschen getötet wurden. 17.410 Personen (etwa 87 Prozent) wurden aus den WTC-Gebäuden rechtzeitig vor deren Kollaps evakuiert.

Der 11. September wird oft als historische Zäsur mit weltweiten Folgen charakterisiert. Die namentlich bekannten 19 Flugzeugentführer gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida, deren Führer Osama bin Laden die Planung der Anschläge zunächst abstritt, seit 2002 aber mehrfach zugab. Der damalige US-Präsident George W. Bush leitete mit Bezug auf die Anschläge Anfang Oktober 2001 den Krieg in Afghanistan ein und begründete auch den im März 2003 begonnenen Irakkrieg zum Teil damit.

Ablauf

Zeitfolge der Ereignisse Uhrzeit Ereignis

0846 ! 08:46 Uhr Flug AA 11 schlägt im Nordturm des WTC ein.

0903 ! 09:03 Uhr Das zweite Flugzeug (Flug UA 175) im Südturm

0937 ! 09:37 Uhr Flug AA 77 fliegt in das Pentagon.

0959 ! 09:59 Uhr Der Südturm stürzt ein.

1003 ! 10:03 Uhr Absturz von Flug UA 93 bei Pittsburgh

1028 ! 10:28 Uhr Der Nordturm stürzt ein.

1720 ! 17:20 Uhr Das WTC 7 stürzt ein.

Der Ausfall des Transpondersignals von American-Airlines-Flug 11 um 08:20 Uhr Ortszeit (EDT) war, im Nachhinein betrachtet, das erste Anzeichen der vier Flugzeug-Entführungen. Damit verschwand das Signal für die Maschine von den Bildschirmen der Luftüberwachung. AA 11 war eine Boeing 767 auf dem transkontinentalen Flug von Boston (Massachusetts) nach Los Angeles. Kurze Zeit später wurde durch einen Anruf der Stewardess dieses Fluges, Madeline Amy Sweeney, an die Bodenkontrolle bestätigt, dass es sich um eine Entführung handelte. Spätere Ermittlungen ergaben, dass diese erste Entführung gegen 08:15 Uhr begann. Zu diesem Zeitpunkt hob auch United-Airlines-Flug 175 von der Rollbahn ab. Ein Kontakt dieser Entführergruppen untereinander zu diesem Zeitpunkt ist nicht nachgewiesen worden.

Gegen 08:38 Uhr wurde NORAD, die zentrale Stelle der Luftverteidigung, von der zivilen Flugaufsicht über den Vorfall informiert, verbunden mit der Bitte um eine visuelle Überprüfung von Flug AA 11 durch Militärflugzeuge. Um 08:45 Uhr, ungefähr zur selben Zeit, zu der auch Flug 175 der United Airlines entführt wurde, starteten zwei F-15. Der abgeschaltete Transponder hinderte die Fluglotsen jedoch daran, den F-15-Piloten sofort die aktuelle Position von Flug AA 11 mitzuteilen.

Um 08:46 Uhr Ortszeit flog American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm des World Trade Centers. Zu diesem Zeitpunkt ging man noch von einem Unfall aus. Der New Yorker Fernsehsender WNYW begann um 8:48 Uhr nur 1 Minute und 28 Sekunden nach dem Einschlag als erster TV-Sender mit der Live-Berichterstattung über die Terroranschläge. Im Südturm wurden währenddessen die Menschen durch Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Ruhe zu bewahren und an ihrem Arbeitsplatz zu bleiben.

17 Minuten später, um 09:03 Uhr (13:03 UTC) flog das zweite Flugzeug, United-Airlines-Flug 175, von Süden her in den Südturm des WTC. Damit wurde den Behörden und vielen Zuschauern der Fernsehmeldungen klar, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um einen gezielten Angriff handelte.

Das dritte Flugzeug, American Airlines Flug 77, war zwischen 08:50 und 09:00 Uhr entführt worden. Um 9:37 Uhr Ortszeit flog der Jet in das Pentagon in Arlington bei Washington, schlug eine Bresche durch drei Gebäudeteile und löste einen Brand aus. Die Schäden und das nachfolgende Feuer bewirkten dann gegen 10:10 Uhr den Einsturz eines der beschädigten Abschnitte. Dort starben an Bord 64 Personen (6 Crewmitglieder, 53 Passagiere und 5 Entführer) und 125 Menschen im Gebäude.

Als Reaktion auf diesen weiteren Angriff wurden gegen 09:45 Uhr alle Flugzeuge unter Androhung eines Abschusses aufgefordert, den nächstmöglichen Flughafen zur Landung anzusteuern. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das vierte Flugzeug, United-Airlines-Flug 93, schon in der Hand der Entführer. Es hatte, wie von der Flugüberwachung in Cleveland bemerkt, den Kurs um 09:36 Uhr in eine südöstliche Richtung geändert. Um 09:55 Uhr wählte sich der Entführer Siad Jarrah als Pilot in die Flugkurshilfe des Reagan National Airport ein und ließ den Flug nach Washington DC dirigieren. Die Flugüberwachung bestätigte den Kurswechsel. Als sein dortiges Anschlagsziel wurden später das Weiße Haus oder das Kapitol sowie der Landsitz des US-Präsidenten in Camp David vermutet. Um 10:03 Uhr lenkten es die Entführer bei einem Kampf mit einigen Geiseln in der Nähe von Pittsburgh zu Boden. Dabei starben alle 44 Menschen an Bord (33 Passagiere, sieben Crewmitglieder und vier Entführer).

Mit zusammen rund 90 m³ Treibstoff wirkten die in das WTC geflogenen Jets wie große Brandbomben. Sie lösten anhaltende Brände aus, die sich über die Fahrstuhlschächte in vielen Stockwerken des Gebäudes ausbreiteten und von Materialien im Gebäude genährt wurden. Der Südturm stürzte nach 56 Minuten um 09:59 Uhr, der Nordturm nach 102 Minuten um 10:28 Uhr komplett ein. 2.123 Menschen, darunter 343 Feuerwehrmänner, befanden sich noch in den Türmen und wurden beim Einsturz getötet. Etwa 200 Personen waren bereits vor dem Einsturz in den Tod gestürzt. Wie viele von ihnen absichtlich aus den Fenstern sprangen oder abstürzten, weil sie aufgrund giftiger Gase das Bewusstsein verloren, ist ungeklärt, da es Aufnahmen nur von fallenden Personen gibt. Dagegen gibt es zahlreiche Fotos von Menschen, die sich inmitten giftiger Gase weit aus einem Fenster lehnen, um noch atmen zu können und so dem sicheren Ersticken im Inneren des Gebäudes zu entgehen.

Fünf weitere Gebäude des WTC, darunter das benachbarte WTC 7, wurden ebenfalls zerstört, ebenso vier U-Bahn-Stationen. 23 weitere Gebäude, die das WTC umgaben, wurden zum Teil so schwer beschädigt, dass sie später aufgegeben werden mussten. Komplett zerstört wurde die kleine St. Nicholas Greek Orthodox Church, stark beschädigt wurden 130 Liberty Street (Deutsche Bank Building, das ehemalige Bankers Trust Building), 90 West Street, 130 Cedar Street, das Barclay-Vesey Building (Verizon Building), 30 West Broadway und die Gebäude 1, 2 und 3 des World Financial Centers sowie der zwischen Gebäude 2 und 3 liegende Wintergarten. Fast alle beschädigten Gebäude konnten wiederhergestellt werden, nur das große Gebäude 130 Liberty Street wurde erst in der Zeit zwischen März 2007 bis August 2009 nach langem Versicherungsstreit abgerissen. Über einen langen Zeitraum wurde es immer schwarz umhüllt und trug eine große Fahne der USA auf der zum Ground Zero gerichteten Seite.

Rettungseinsätze



Reste des zerstörten World Trade CentersMit dem Beginn des Rettungseinsatzes hatten die Einsatzkräfte ganz unterschiedliche Probleme zu bewältigen. Zum großen Teil gleichzeitig liefen Aktionen verschiedener Organisationen:

Die Bemühungen der Flugsicherung (lokal, regional und national – Federal Aviation Administration, FAA) zielten zunächst auf eine unblutige Beendigung von Entführungen ziviler Passagierflugzeuge. Erst in einer zweiten Phase gab es Versuche, Flugzeuge vor dem Erreichen eines vermuteten Ziels abzufangen und eventuell abzuschießen. Der militärische Ansprechpartner war der Northeast Air Defense Sector (NEADS) des North American Aerospace Defense Command (NORAD), dessen dortige Zentrale ihren Sitz in Rome, New York, hat.
Die Hafenbehörde von New York, frühere Hausbesitzerin des WTC, ist eine quasi zwischenstaatliche Einrichtung mit eigenen Polizei- und Rettungseinheiten. Bei einem Schadensereignis in dieser Größenordnung soll sie die Arbeit von städtischer Feuerwehr und Polizei unterstützen. Ein Teil ihrer internen Leitstellen war sehr früh durch die Explosion der beiden Flugzeuge in den Türmen zerstört worden und konnte auch nicht vor Ort ersetzt werden. 84 Mitarbeiter der Hafenbehörde starben bei den Evakuierungsarbeiten, an denen sie konsequent teilnahmen.
Die Feuerwehr von New York wollte nach der Explosion von Flug AA 11 den Nordturm von den dort tätigen Angestellten evakuieren und evtl. den Brand löschen. Relativ bald wurde das Ziel auf die Rettung der Beschäftigten und eine Evakuierung zurückgenommen. Mit Teileinstürzen der Gebäude wurde spätestens ab der Explosion von Flug UA 175 im Südturm gerechnet. Es wurden weitere Hilfskräfte und Transportmittel für Verletzte alarmiert und herangeführt. Der Räumungsbefehl an die Feuerwehreinheiten im Nordturm führte nur zum Teil zum Abbruch der dortigen Rettungsarbeiten. Nach dem Einsturz des Südturms musste die Bergung dort Verschütteter beginnen. Die Befehlsinfrastruktur der FDNY war nun bereits teilweise zerstört. Nach dem Einsturz des Nordturms musste die Bergung Verschütteter auch dort beginnen. Durch den Einsturz beider Türme waren weitere Gebäude im Umkreis von 500 m zum Teil massiv gefährdet. Die Befehlsinfrastruktur der FDNY war danach zum großen Teil zerstört und musste neu aufgebaut werden. Die 343 bei der Rettung getöteten Feuerwehrleute sind bereits in der oben genannten Opferzahl enthalten.
Die New Yorker Polizei wollte zunächst durch Absperrungen die Arbeiten der Feuerwehr erleichtern und insbesondere die Evakuierung der Türme unterstützen. Erste Schritte zur Aufklärung des Ablaufs der Angriffe wurden eingeleitet. Später waren weiträumige Absperrungen und Verkehrsumleitungen erforderlich. Die Helikopter lieferten der Polizeiführung wichtige Informationen über die Lage in den Türmen. Diese und weitere Informationen gelangten fast gar nicht bis zur Einsatzleitung der Feuerwehr. 23 Polizisten starben bei den Evakuierungsarbeiten am ersten Tag.
Stellen der Stadtverwaltung und der Mayor of New York City (Bürgermeister) R. Giuliani mit seinem Stab
Weiter waren beteiligt: FBI, FEMA, Staat New York, die Bundesregierung und verschiedene weitere Bundesbehörden. US-Militär sollte die Flugsicherung unterstützen, u. a. das National Military Command Center (NMCC).
Die Räumung der WTC-Gebäude und des Pentagon rettete vielen tausend Menschen das Leben. Bei den weiteren Arbeiten ab 12. September konnten nur wenige Überlebende in der direkten Nachbarschaft gerettet werden. Aus den Flugzeugen gab es keine Überlebenden.

Seit 2005 werden in den USA vermehrt Diskussionen um gesundheitliche Spätfolgen bei Rettungskräften und Überlebenden der Anschläge insbesondere in New York geführt. Bis Mai 2002 waren insgesamt etwa 40.000 Personen bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten an Ground Zero beteiligt. Sie und die Menschen, die in dieser Zeit in der Nachbarschaft gearbeitet und/oder gewohnt haben, waren in unterschiedlich hohem Ausmaß einer Atemluft ausgesetzt, die deutlich mit Schadstoffen belastet war. Die Abschätzung der Anzahl des möglicherweise (auf Langzeitfolgen zu beobachten) und des tatsächlich geschädigten Personenkreises, auch der Anwohnerschaft, bis hin zu frühzeitigen Todesfällen durch Lungenkrebs u. a. hat erst begonnen.

Tote und Verletzte

Durch die Anschläge starben insgesamt 3.012 bis 3.015 Menschen, davon 2993 oder 2996 Opfer und die 19 Attentäter. Die Gesamtzahl der Opfer setzt sich zusammen aus

bis zu 2590 Toten in und an den beiden Türmen des WTC,
24 dort vermissten Personen,
125 Toten im Pentagon,
14 Verletzten, die in den Folgetagen bzw. an Spätfolgen starben,
246 Passagieren und Besatzungsmitgliedern der vier entführten Flugzeuge.
Unter ihnen waren auch zehn Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 18 Jahren. Die meisten Getöteten waren US-Bürger, etwa 68 verteilten sich auf 40 andere Nationen.

Am 16. August 2002 gaben die Behörden für New York City unter Vorbehalt zunächst die Gesamtzahl von 2.726 Toten an. Nicht alle Opferfamilien hatten Todesbescheinigungen beantragt, nicht alle Verfahren dazu waren abgeschlossen, einige Angaben von Familienmitgliedern konnten von denen anderer Familienangehöriger oder Behördenunterlagen abweichen. Bei den Aufräumungsarbeiten erfolgte Sterbefälle blieben unberücksichtigt. Nur etwa 1.600 der in New York Getöteten konnten in den folgenden Jahren durch sterbliche Überreste identifiziert werden. Die Berichte schätzen, dass bis zu 1.400 Personen in den durch Flugzeuge zerstörten Etagen und den Stockwerken darüber starben, davon etwa 800 im Nordturm, 600 im Südturm. Etwa 200 Personen stürzten aus den beiden brennenden Hochhaustürmen. 411 Helfer, davon 343 Feuerwehrangehörige, 60 Polizisten und acht Sanitäter gehören ebenfalls zu den Todesopfern der Anschläge.

Über 3200 Kinder haben die Eltern verloren; deren dadurch aufgetretene Trennungsangst ist dokumentiert.

Als langfristige Folge der Anschläge und der Rettungsaktionen wird mit weiteren Todesfällen bei den Helfern gerechnet. Die Zahl der akut an dem Tag verletzten Personen wird in US-Medien mit über 6000 genannt; die genaue Zahl und ihr Verletzungsgrad sind nicht bekannt.

Täter

Flugzeugentführer

Alle 19 Flugzeugentführer hatten ihre Flüge mit Klarnamen gebucht. Das FBI und der Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission nannten als ausführende Attentäter:

American Airlines Flug 11: Mohammed Atta (Pilot), Abdul al Omari, Satam al Suquami, Wail al Shehri, Waleed al Sherhri
United Airlines Flug 175: Marwan Alshehhi (Pilot), Fayez Banihammad, Mohand al Shehri, Ahmed al Ghamdi, Hamza al Ghamdi
American Airlines Flug 77: Hani Handschur (Pilot), Khalid al Mihdhar, Majid Moqed, Nawaf al Hazmi, Salem al Hazmi
United Airlines Flug 93: Ziad Jarrah (Pilot), Saeed al Ghamdi, Ahmed al Nami, Ahmed al Haznawi
Die Identität von drei der 19 Attentäter wurde durch DNS-Spuren sicher bestätigt; weitere DNS-Spuren von neun Personen, die zu keinem der bekannten Passagiere gehörten, werden den Attentätern zugeordnet. 15 von ihnen waren Staatsbürger Saudi-Arabiens.


Die Marienstraße in Hamburg-Eißendorf. In Haus Nummer 54 (links im Bild) wohnten von 1998 bis 2001 mehrere Mitglieder der Hamburger Terrorzelle.Atta, Alshehhi und Jarrah waren Mitglieder der Hamburger Terrorzelle, einer Gruppe islamistischer Studenten der Technischen Universität Hamburg-Harburg, die 1999 bei einem Aufenthalt in Afghanistan Kontakt mit Osama Bin Laden aufgenommen und ihre Anschläge geplant hatten. Ein weiteres Mitglied der Gruppe, Attas Mitbewohner Ramzi Binalshibh, wollte als mutmaßlicher 20. Flugzeugentführer auch daran teilnehmen, hatte aber kein Einreisevisum für die Vereinigten Staaten erhalten.

Die Untersuchungen ergaben, dass sie die Anschläge jahrelang vorbereitet hatten. Nach ihrer Einreise in die USA hatten sich einige von ihnen in Florida zu Piloten für Passagierlinienflugzeuge ausbilden lassen. Atta koordinierte alle Attentäter in den USA bis zum Abflug. Man fand am Bostoner Flughafen sein Gepäck mit einer Kopie seines „Testaments“, das ihn und die übrigen Attentäter als Islamisten auswies. Abdelghani Mzoudi bestätigte seine Echtheit im Oktober 2001.

Im Internet und über den Sender Al Jazeera verbreitete Videobänder enthalten frühere Aufnahmen mit einigen der Flugzeugentführer in Trainingslagern der al-Qaida, wo sie ihren letzten Willen verkünden.

Mutmaßliche Auftraggeber

Chalid Scheich Mohammed und Mohammed Atef gelten als Planer der Anschläge. Muhammad Haidar Zammar gilt als Rekrutierer der Ausführenden. Sie gelten als Mitglieder des Terrornetzwerks al-Qaida.

Die US-Regierung beschuldigt dessen Chef Osama bin Laden, die Anschläge initiiert, in Auftrag gegeben und mitfinanziert zu haben. Dieser stritt in einem Interview anfangs jede Verbindung zu den Anschlägen ab. Im Verlauf des Afghanistankrieges wurde ein Videoband entdeckt, in dem er mit Mitgliedern seiner Gruppe über die Planung der Anschläge sprach und einige ausführende Täter namentlich nannte. In weiteren Erklärungen und Videobotschaften bekannte er sich zu seiner Führungsrolle, zuletzt am 1. November 2004 wenige Tage vor der Wiederwahl von George W. Bush zum US-Präsidenten.

Unmittelbare Reaktionen

US-Präsident

US-Präsident Bush befand sich während der Anschläge bei einer Schülervorlesung in Sarasota (Florida). Er erfuhr gegen 09:00 Uhr Ortszeit von der Kollision eines großen Verkehrsflugzeugs mit dem Nordturm. Er hielt diese möglicherweise zunächst für einen Unfall. Wenige Minuten nach dem zweiten Anschlag, auf den Südturm, informierte ihn ein Berater:

“A second plane hit the second tower. America is under attack.”

„Ein zweites Flugzeug schlug im zweiten Turm ein. Amerika wird angegriffen.“

Bush setzte vor laufenden Kameras die Schulveranstaltung noch etwa 15 Minuten lang fort. Er gab dann nach kurzer Besprechung mit seinem Stab eine erste Stellungnahme ab und verließ den Ort mit der bereitstehenden Air Force One; wahrscheinlich auch um vor möglichen weiteren Anschlägen geschützt zu werden. Am Abend erreichte er Washington.


… wird vermisst
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Wandgemälde: The human spiritAngehörige der Opfer und Vermissten
Verzweifelte Angehörige brachten in den ersten Tagen an Absperrzäunen und Wandflächen Vermisstenanzeigen an. Sehr schnell entwickelten sich diese Orte zu spontanen Gedenkstätten, nachdem weitere Menschen mittels Fotos, Kerzen, Briefen und Gegenständen (z. B. Spielzeug von vermissten Kindern) Anteil nahmen.

Weltöffentlichkeit

Mit einer Schweigeminute und Trauerfeiern wurde am 12. September und den Folgetagen in zahlreichen Ländern der Opfer der Anschläge gedacht. Führende Politiker vieler Staaten verurteilten diese in Reden an ihre Bevölkerung und sandten Beileidsschreiben an die USA. Am 15. September 2001 kam es z. B. in Berlin zu einer Solidaritätsdemonstration mit etwa 200.000 Teilnehmern, darunter dem US-Botschafter Daniel Coats. Die Hauptrede hielt der damalige Bundespräsident Johannes Rau.

Trauerfeiern

In einer großen, landesweit im Fernsehen übertragenen Trauerfeier im Footballstadion von New York gedachten Vertreter aller in New York beheimateten Gruppen und Religionen gemeinsam der Toten und bekräftigten gegenseitig ihre multikulturelle Toleranz als wesentliches Merkmal der Weltmetropole New York.



Wohltätigkeit, Gedenkstiftungen, Selbsthilfe

Bereits an den ersten Tagen nach den Anschlägen gab es vielfältige Angebote den Opfern zu helfen: Blutspenden, kostenfreie Hotelbenutzung, medizinische Versorgung und Medikamente für Menschen ohne legalen Aufenthaltsnachweis (Sans-Papiers) oder mietfreier Büroraum für Gruppenzusammenkünfte usw. Später gab es eine Vielzahl von Konzerten oder CDs, deren Einnahmen zum großen Teil an die Funds ging. Zum Teil entstanden neue Hilfsfonds oder es wurde innerhalb bestehender ein neuer Schwerpunkt für betroffene Familien und Kinder gegründet. Bekannt wurden z. B. die Coalition of 9/11 Families, Children of September 11th, der New York Police and Fire Widows' and Children's Benefit Fund oder der New York Times 9/11 Neediest Cases Fund. 2001 sind viele Selbsthilfegruppen entstanden, die spezielle Schwerpunkte haben, die sich aus der Gruppenzusammensetzung der Opfer und der Situation der Angehörigen ergeben.







/Quelle:Wikipedia)

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